Was ist zu tun im Sterbefall

Tritt der Tod zu Hause ein, ist zunächst der Hausarzt oder der Notarzt zu verständigen. Bei einem Sterbefall im Krankenhaus oder in einem Seniorenheim werden das Pflegepersonal oder die Verwaltung diese Benachrichtigung vornehmen.

Der Arzt wird eine Todesbescheinigung ausstellen und diese Ihnen oder dem Heim aushändigen. Sie selbst benachrichtigen ein Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens.

Wir sind jederzeit telefonisch für Sie erreichbar und helfen Ihnen in dieser schwierigen Situation sofort.

Die Entscheidung, wie lange der oder die Verstorbene in der Wohnung bleiben soll, treffen Sie selbst! Gesetzlich ist dies in Abhängigkeit der Umstände noch einige Stunden nach Eintritt des Todes möglich.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder direkt mit uns. Auf Wunsch kommen wir gerne für eine Erstversorgung des Verstorbenen ins Haus und bereiten alles für eine Verabschiedung zu Hause oder auch für eine Hausaufbahrung evtl. auch mit Aussegnung vor.

Neben der Todesbescheinigung werden folgende wichtige Unterlagen benötigt, um die weiteren Formalitäten für Sie erledigen zu können:

  • für Ledige: die Geburtsurkunde
  • für Verheiratete: die Heiratsurkunde oder das Familienstammbuch
  • für Verwitwete: die Heiratsurkunde und die Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners
  • für Geschiedene: die Heiratsurkunde und das Scheidungsurteil
  • die Graburkunde / Informationen über evtl. bereits bestehende Grabstellen
  • die Krankenversicherungskarte
  • der Rentenbescheid oder die Bescheide von Zusatzrenten, ggf. auch Nummern / Daten von Betriebsrenten, die abgemeldet werden sollen.

Weitere Formalitäten erledigen wir nach Absprache gerne für Sie!